Am 1. April 2026 ist in Unterbäch die 13. Konferenz des Netzwerks Oberwalliser Berggemeinden auf der Agenda gestanden. Sebastian Arnold, Vorsitzender des Netzwerks Oberwalliser Berggemeinden (NOB), konnte über 30 Gemeindevertreterinnen und -vertreter der 42 Mitgliedsgemeinden zur Veranstaltung begrüssen.
Er blickte auf das vergangene Jahr zurück und hob dabei insbesondere die Vernetzungsarbeit mit dem Grossen Rat hervor, welche zuletzt mit verschiedenen Anlässen durch NOB intensiviert wurde. «Wir wollen bei berggebietsrelevanten Vorstössen unsere Positionen einbringen», erklärte Arnold. In diesem Zusammenhang konnten übers Jahr verteilt sechs Positionspapiere an die Oberwalliser Grossräte verteilt werden.
Aufgrund der Demission von Ausschussmitglied Ursula Mathieu stand eine Ersatzwahl an. Aus dem Bezirk Östlich Raron wurde Martial Minnig, Präsident der Gemeinde Bettmeralp, einstimmig als neuer Vertreter in den NOB-Ausschuss gewählt. Auch bei der NOB-Geschäftsführung, die durch RWO wahrgenommen wird, kam es zu einem personellen Wechsel. Christian Ineichen übernimmt die Funktion des Geschäftsführers von Kevin Fux.
Zum Abschluss der Veranstaltung folgte ein bewegender Gastbeitrag durch Daniel Albertin, Gemeindepräsident von Albula im Kanton Graubünden – er war virtuell zugeschaltet. Zu seiner Gemeinde zählt das Dorf Brienz, das seit bereits zehn Jahren von einem instabilen Berghang bedroht wird. Albertin beschrieb die Auswirkungen auf die Zusammenarbeit im Gemeinderat und erklärte, was beim Umgang und in der Kommunikation mit der Bevölkerung besonders zu beachten ist.
